Was tut sich in der Wissenschaftsstadt Ulm?

Mini-Serie der Wirtschaftsförderung stellt Forschungsschwerpunkte vor

Woran wird auf dem Oberen Eselsberg eigentlich geforscht? In einer Reihe von informativen Filmclips greift die Wirtschaftsförderung der Stadt Ulm verschiedene Forschungsaktivitäten auf, um sie einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Unterstützung bei der filmischen Umsetzung gab es von der Universität und weiteren Partnern aus der Bereich Forschung und Entwicklung. Adressaten der Miniserie seien nicht Fachleute, betont Ulrike Sautter von der Wirtschaftsförderung der Stadt Ulm, sondern "jede und jeder, die oder der sich für die Ulmer Forschungsschwerpunkte interessiert, Studierende oder solche, die es werden wollen, sowie Unternehmen, die sich über die hiesige Forschungslandschaft informieren möchten". Anschaulich und ohne Fachchinesisch werden die Projekte von den beteiligten WissenschaftlerInnen in kurzen Clips vorgestellt und allgemeinverständlich erklärt.

Bisher online

​Bereits online sind die Themen Automatisiertes Fahren,  Energie der Zukunft sowie Quantenforschung. Weitere Themen sollen folgen. Die Videos können auch auf nanuuu.de, der Innovationsplattform der Städte Ulm und Neu-Ulm, angesehen werden.

Automatisiertes Fahren

Das automatisierte Fahren ist auf Autobahnen kurz vor der Serieneinführung und damit fast schon möglich. Die Uni Ulm fokussiert sich in ihrer Forschung in Kooperation mit vielen Projektpartnern auf die komplexen Verkehrssituationen im städtischen Umfeld. Welche Komponenten benötigt ein automatisiertes Versuchsfahrzeug? Wie muss ein Fahrzeug vernetzt sein und welche Rolle spielt dabei Ulm-Lehr? Und wie wird gewährleistet, dass Mensch und Maschine gut miteinander interagieren? Der Film gibt die Antworten!

Energie der Zukunft

Schon vor über 30 Jahren ist auf dem Ulmer Eselsberg in der Uni Ulm und mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) die Keimzelle für Forschung und Entwicklung von Batterien und Brennstoffzellen entstanden. Mittlerweile arbeiten dort über 400 WissenschaftlerInnen an alternativen Materialien, Prozessen und Technologien für die elektrochemische Energiespeicherung und Energiewandlung, auch im Helmholtz-Institut Ulm (HIU) und in großen Forschungsverbünden. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung bis zur industrienahen Kleinserienfertigung abgedeckt. Die Wissenschaftsstadt Ulm gehört weltweit zu den Top-Forschungsstandorten in diesem Bereich. Doch woraus besteht die Wertschöpfungskette?  Wie können Batterien nachhaltiger, kostengünstiger und reichweitenstärker werden? Und was hat das mit dem Gestein der Schwäbischen Alb zu tun? Antworten darauf gibt der Film.

Quantenforschung

Die Quantenforschung gilt als eine Schlüsseltechnologie für das 21. Jahrhundert. Die Uni Ulm ist Pionier und internationaler Spitzenstandort für die Quantenforschung. Mit dem Zentrum für Integrierte Quantenwissenschaften und -technologien (IQST) ist ein großes Forschungszentrum entstanden mit dem Ziel, Quantenphysik in technologische Anwendungen zu übertragen. In dem neuen Gebäude für Quanten-Biowissenschaften herrschen optimale Arbeitsbedingungen, um quantenmechanische Prozesse zu verstehen und sie für neue Anwendungen zum Beispiel in der medizinischen Bildgebung für Krebsvorsorge und Krebsbehandlung einsetzen zu können. Was hatte Albert Einstein mit der Quantenforschung zu tun? Was können wir von der Photosynthese lernen? Warum werden Diamanten in der Quantensensorik eingesetzt? Diese und andere Fragen werden in dem Film beantwortet.

Die Wissenschaftsstadt Ulm

Unsere Wissenschaftsstadt und die gesamte Innovationsregion Ulm hat zahlreiche Facetten und bietet ein interessantes und großzügiges Angeot durch Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Kompetenzzentren und niciht zuletzt die Universität Ulm. Sehen Sie die Zusammenfassung der Videoserie im abschließenden Film.

Kontakt zur Wirtschaftsförderung der Stadt Ulm

Ansprechpartner

Ulrike Sautter
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​Die Online-Innovationstour wurde vom Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm initiiert

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